Wie man schöne, dicke Aloe-Vera-Blätter bekommt?

Balkon-Blumen, Zimmerpflanze
Aloe Vera dicke Blätter Pin it

Ihre Aloe-Vera wächst zwar leidlich vor sich hin, aber die Blätter sind nicht prall, stehen nicht in Saft und Kraft? Ihre Aloe-Vera Blätter hängen, knicken ab, werden dünn?

Wie Sie dicke, fleischige Aloe-Vera-Blätter bekommen? Machen Sie sich Sorgen, dass Ihre Aloe-Vera-Blätter nicht so wie bei Ihrem Nachbar/in sind? Befolgen Sie einfach unsere wichtigen Tipps und Tricks, um dicke Aloe-Vera-Blätter zu erhalten!

Aloe Vera kann eine großartige Ergänzung für Ihre Pflanzensammlung sein. Sie ist recht einfach anzubauen, und ihr Gel hat tolle Eigenschaften. Wenn Sie sie bereits gar mehrfach angepflanzt haben, und wissen möchten, wie Sie dicke Aloe Vera Blätter bekommen, haben wir die richtigen Tipps für Sie!

Wie bekommt man dicke Aloe-Vera-Blätter?

  1. Halten Sie sie durstig (Der wichtigste #Tipp)
    Die Menschen haben die falsche Vorstellung, dass die Pflanze umso mehr Wasser aufnimmt und in den Blättern speichert, je mehr Wasser sie zur Verfügung gestellt bekommt, so dass die Aloe dann prall aussieht. Entgegen dieser weit verbreiteten Meinung ist das Gegenteil der Fall: Übermäßiges Gießen kann die Pflanze verfaulen lassen und sie schließlich abtöten.

Bei der Aloepflanze gilt: Je seltener Sie gießen, desto mehr Wasser speichert die Pflanze in ihren Blättern, die dann fleischig und prall werden. Und wenn Sie regelmäßig gießen, wird das Laub mager und klein.

Am besten ist es, die Pflanze immer dann gründlich zu gießen, wenn Sie einen trockenen Nährboden entdecken.

  1. Sorgen Sie für mehr Sonnenlicht

Als Sukkulente gedeiht die Aloe am besten in einer guten, sonnigen Lage mit eben gerne viel Sonnenlicht. Wenn Sie Ihre Pflanze an einem schattigen Platz oder an einem Ort halten, an dem sie nur eine Stunde oder so viel indirektes Licht bekommt, wird sie dünne Blätter bekommen!

Achten Sie darauf, dass die Pflanze jeden Tag mindestens 3-4 Stunden direktes Sonnenlicht erhält.

  1. Vermeiden Sie kleine Töpfe
    Wenn Sie die Aloe in einem kleinen Topf anbauen, werden die Blätter klein und dünn. Außerdem wird die Pflanze dazu gedrängt, mehr Jungtriebe zu bilden, anstatt ihre Energie in das Wachstum praller Blätter zu stecken. Achten Sie darauf, einen Topf zu verwenden, der wirklich “eine Nummer” größer ist als die Pflanze.
  2. Nicht das richtige Kultursubstrat verwenden
    Nicht pralle, dünne und brüchige Blätter können ein Hinweis darauf sein, dass die Pflanze nicht genug Wasser bekommt. Die Verwendung von kompakter Erde ist der Hauptgrund dafür, dass die Wurzeln keine Feuchtigkeit aufnehmen können.

Verwenden Sie deshalb beim Anbau von Aloen und anderen Sukkulenten immer eine gut durchlässige Erdmischung, um gesunde Exemplare zu erhalten.

  1. Krankheiten und Schädlinge überwachen

Die Aloe kann manchmal von Aloe-Milben befallen werden, die das Wachstum der Pflanze behindern und zu dünnen und blassen Blättern führen können. Sie können den Schädlingen mit insektizider Seife zu Leibe rücken.

Achten Sie auch auf die Wurzel-, Stiel- und Blattfäule. Der beste Weg, all diese Probleme in Schach zu halten, ist, die Pflanze nicht zu sehr zu bewässern.

  1. Umtopfen, wenn sie anfängt zu wachsen
    Vermeiden Sie es, die Pflanze zu einem beliebigen Zeitpunkt des Jahres umzutopfen. Der beste Zeitpunkt zum Umtopfen ist, wenn Sie sehen, dass die Pflanze junge/ frische Triebe bekommt; zu diesem Zeitpunkt können Sie die Jungen an einen neuen Standort versetzen. So kann die Mutterpflanze wieder voll und prall werden.
  2. Die richtige Temperatur
    Diese Pflanze gedeiht am besten bei Temperaturen zwischen 13-32°C. Vermeiden Sie es, die Pflanze Temperaturen darunter auszusetzen. Wenn Sie in einer kalten Zone leben, ist es ratsam, die Pflanze vor dem Frost ins Haus zu holen. Pflanzen im Haus sollten grundsätzlich eher in den wärmeren Zone ihr Dasein geniessen, auch wenn die Aloe die Kühle durchaus verträgt. Aber umso näher an den besagten 13 Grad oder weniger, umso schlechter die Ausbidlung der Blätter.
  3. Vermeiden Sie Überdüngung
    Gehen Sie sparsam mit der Düngung um. Sukkulenten und Kakteen gedeihen am besten in armen Böden, ebenso wie die Pflanzen der Gattung Aloe. Düngen Sie sie nur 2-4 Mal im Jahr, und sie werden gut gedeihen.

Wir hoffen das hilft, denn viel mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen/ schreiben 😉

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Comments (2)

  • Ralf says:

    Hallo Valerie.

    So wie Du es auch auf Deinem Blog schreibst:

    Die echte Aloe und die Sonne
    Die Aloe liebt Licht und Wärme, das hat sie wohl in den Genen. Allerdings ist bei praller Mittagssonne Vorsicht geboten. Sie hat zwar, wie gesagt, etwas von einem Kaktus, sie ist aber keine, und kann auch leicht einen Sonnenbrand bekommen. Jungpflanzen sollen eher die Vormittags- oder die Nachmittagssonne genießen. Auch ältere Pflanzen sollen nach der Winterpause wieder langsam an die Sonne gewöhnt werden. Ich hatte meine viel zu schnell in die Sonne gestellt, und sie ist braun geworden. Nachdem ich für sie einen geschützteren Platz gesucht habe, ist sie wieder grün geworden. In feuchteren Regionen solltest du Deiner echten Aloe außerdem einem Regenschutz anbieten. Und da sie leicht umkippt, sollte sie auch noch möglichst windgeschützt stehen.

  • Valérie says:

    Danke für die wertvollen Tipps. Meine Aloe Vera(s) habe ich vermehrt und sie sind tatsächlich etwas “dünn”. Wie viel Sonnenlicht ist denn für die Pflanze wirklich gut? Meine kriegt immer einen Sonnenbrand, wenn ich sie in die Sonne setze. Auch wenn ich behutsam vorgehe… Wie macht ihr das?

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